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Datensouveränität

Sie entscheiden, welcher Datenweg erlaubt ist.

KontorStack betreibt Plattform, Datenhaltung und KI-Verarbeitung in festgelegten EU-Regionen. Wenn Sie Claude oder ein anderes externes KI-Werkzeug anbinden, behandeln wir das als eigenen Datenweg: separat freigegeben, technisch begrenzt und für Ihre Prüfung dokumentiert.

Azure West Europe · AWS Bedrock EU-Profil · kein Training mit Kundendaten

Auftragsverarbeitungsvertrag ansehen
DatenbasisKontorStack-Plattform in Azure West EuropeEU-Betrieb
Interne KI-AnfrageAmazon Bedrock mit EU-geografischem InferenzprofilEU-Regionen
Externe OberflächeNur freigegebener Kontext und Ergebnisse verlassen diesen Betriebswegseparat prüfen
Zwei Datenwege

Zwei Wege, klar getrennt.

Die Datenbasis bleibt in KontorStack. Entscheidend ist, ob eine Anfrage innerhalb unseres EU-Betriebs verarbeitet wird oder ob ausgewählte Informationen zusätzlich an ein externes KI-Werkzeug gehen.

A · KontorStack-Plattform

Verarbeitung innerhalb der EU

Plattformdaten liegen in Azure West Europe. Textanfragen an Claude laufen über Amazon Bedrock mit einem EU-geografischen Inferenzprofil. AWS hält die Verarbeitung innerhalb der europäischen Regionen des Profils; Anthropic erhält über Bedrock keinen Zugriff auf Prompts und Antworten.

Grenze: EU-Verarbeitung bedeutet nicht ausschließlich Deutschland. Das EU-Profil kann innerhalb der festgelegten europäischen Regionen routen.

AWS zum EU-Inferenzprofil AWS zum Schutz von Eingabedaten
B · Externes KI-Werkzeug

Freigegebener Kontext geht an einen weiteren Anbieter

Die Datenbasis bleibt in KontorStack. Das externe Werkzeug erhält nur den Kontext und die Ergebnisse, die über die freigegebene Schnittstelle angefordert werden. Ab diesem Punkt gelten die Verarbeitung, Speicherung und Vertragsbedingungen des gewählten Anbieters.

Grenze: Für Claude for Work nennt Anthropic standardmäßig Speicherung in den USA und Verarbeitung in mehreren Regionen. Kundenspezifische Verträge können abweichen.

Anthropic zu Speicher- und Verarbeitungsorten
Technische Begrenzung

KontorStack begrenzt, was nach außen darf.

Ein angebundenes KI-Werkzeug sieht nicht automatisch den gesamten Wissensbestand. Die wirksame Freigabe entsteht aus der Unternehmensrichtlinie und den individuellen Rechten der fragenden Person. Die engste Regel entscheidet.

Standardmäßig aus

Ein Administrator aktiviert den externen Zugang bewusst.

Erlaubte Personen

Nur freigeschaltete Firmenmitglieder dürfen einen Client verbinden.

Erreichbare Wissensbereiche

Die Richtlinie kann den externen Zugang auf ausgewählte Spaces begrenzen.

Individuelle Rechte

Eine Person erhält über MCP nie mehr Zugriff als innerhalb von KontorStack.

Reichweite

Lesen ist die Standarddecke. Schreibrechte werden separat erlaubt und bleiben begrenzt.

Widerruf und Audit

Tokens und Verbindungen sind widerrufbar. Aufrufe und Richtlinienänderungen werden protokolliert.

PseudonymisierungKontorStack ersetzt direkte Identifikatoren derzeit nicht automatisch in jedem MCP-Ergebnis. Wenn ein Projekt Pseudonymisierung verlangt, wird diese Regel als eigene technische Maßnahme umgesetzt, gegen reale Daten getestet und dokumentiert.Projektmaßnahme
Vor einer externen Anbindung

Vier Entscheidungen vor dem Pilot.

Ein externer KI-Client wird nicht pauschal für das gesamte Unternehmen freigeschaltet. Vor dem Pilot werden Zweck, Datenumfang, Schutzmaßnahmen und Vertragsgrundlage für den konkreten Einsatz festgelegt.

Zweck und Daten festlegenWelche Aufgabe soll der Client bearbeiten? Welche Quellen, Felder und Ergebnisse sind dafür tatsächlich erforderlich?01
Technisch begrenzenPersonen, Spaces und Reichweite konfigurieren. Wenn erforderlich, Datenreduktion oder Pseudonymisierung als eigene Regel bauen und testen.02
Anbieter vertraglich einordnenKommerziellen Produktplan, DPA, Speicherorte, Trainingsnutzung und aktuelle Übermittlungsgrundlage des externen Anbieters prüfen.03
Datenweg dokumentieren und freigebenDatenfluss, Unterauftragsverarbeiter, Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls Transferprüfung dokumentieren. Anschließend wird die interne Freigabe eingeholt.04

KontorStack liefert technische Fakten, Konfigurationsgrenzen und Vertragsunterlagen. KontorStack ersetzt keine Datenschutz- oder Rechtsprüfung des konkreten Einsatzes.

Status

Was heute gilt.

Plattformstandard, Projektkonfiguration und Verantwortung des externen Anbieters werden getrennt ausgewiesen.

PlattformstandardEU-geografischer Betrieb und kein Training mit Kundendaten.gilt im KontorStack-Betrieb
KonfigurierbarPersonen, Wissensbereiche und Reichweite eines externen Clients.pro Anbindung
ProjektmaßnahmeFeldminimierung oder Pseudonymisierung, wenn der konkrete Einsatz sie verlangt.bauen und testen
Externe VerantwortungVertrag, Speicherung und Übermittlungsgrundlage des gewählten KI-Anbieters.separat prüfen

Der genaue Datenweg und die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter werden im AVV offengelegt. Aussagen zu einem externen KI-Werkzeug gelten nur für den konkret gewählten Produktplan und Vertrag.

Häufige Fragen

Direkte Antworten zum Datenweg.

Die Antworten trennen den regulären KontorStack-Betrieb von zusätzlich angebundenen KI-Werkzeugen.

Auftragsverarbeitungsvertrag ansehen
Bleiben unsere Unternehmensdaten bei KontorStack in der EU?

Ja, im regulären KontorStack-Betrieb. Plattformdaten liegen in Azure West Europe. KI-Anfragen laufen über Amazon Bedrock mit einem EU-geografischen Inferenzprofil; die Verarbeitung bleibt innerhalb der dafür vorgesehenen europäischen Regionen. Der genaue Datenweg und die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter stehen im Auftragsverarbeitungsvertrag und werden vor Projektstart offengelegt.

Was ändert sich, wenn wir Claude als externe Oberfläche nutzen?

Die Datenbasis bleibt bei KontorStack, aber freigegebene Abfragen und Ergebnisse werden zusätzlich von Anthropic verarbeitet. Für Claude for Work nennt Anthropic standardmäßig eine Speicherung in den USA und eine Verarbeitung in mehreren Regionen. Deshalb behandeln wir diese Anbindung als eigenen Datenweg mit separater Konfiguration und Prüfung.

Kann ein externes KI-Werkzeug auf unser gesamtes Wissen zugreifen?

Nicht automatisch. Der MCP-Zugang ist standardmäßig ausgeschaltet. Administratoren legen fest, welche Personen verbinden dürfen, welche Wissensbereiche erreichbar sind und ob nur gelesen werden darf. Zusätzlich gelten immer die individuellen Rechte der fragenden Person. Die engste Regel entscheidet; fehlende Freigabe führt zur Abweisung.

Pseudonymisiert KontorStack personenbezogene Daten vor der Übertragung?

Nicht pauschal als Plattformstandard. Die heutige MCP-Steuerung begrenzt Personen, Wissensbereiche und Reichweite, ersetzt direkte Identifikatoren aber nicht automatisch in jedem Ergebnis. Wenn ein Projekt Pseudonymisierung verlangt, muss die konkrete Regel technisch umgesetzt, gegen reale Daten getestet und als eigene Schutzmaßnahme dokumentiert werden.

Ersetzt KontorStack die Datenschutzprüfung unseres Unternehmens?

Nein. KontorStack dokumentiert Infrastruktur, Datenwege, Unterauftragsverarbeiter und technische Begrenzungen. Ihr Unternehmen legt Zweck, erlaubte Daten und den externen Anbieter fest und bewertet die vertragliche Grundlage. Der Datenschutzbeauftragte oder die zuständige Rechtsfunktion kann diese konkrete Konfiguration anschließend prüfen, statt einen abstrakten KI-Dienst zu bewerten.

Werden unsere Daten zum Training von KI-Modellen verwendet?

Im regulären KontorStack-Betrieb werden Kundendaten nicht zum Training oder zur Verbesserung der über Amazon Bedrock bereitgestellten Modelle verwendet. Für ein zusätzlich angebundenes KI-Werkzeug gelten dessen kommerzieller Vertrag, Produktplan und Einstellungen. Diese Bedingungen werden vor der Freigabe separat geprüft und nicht aus dem KontorStack-Vertrag abgeleitet.

Nächster Schritt

Prüfen wir den Datenweg vor dem Pilot.

Bringen Sie den Anwendungsfall, die vorgesehenen Datenquellen und das externe KI-Werkzeug mit. Wir ordnen gemeinsam, was im EU-Betriebsweg bleibt, welcher Kontext nach außen darf und welche Entscheidung noch fehlt.